Meal Prep: Quinoa Salat Inspirationen

Ich muss zugeben, mit dem klassischen Meal-Prep Prinzip im Sinne von „Einmal kochen und eine Woche lang Reis mit Hähnchen aus Tupperdosen essen“ kann ich nicht viel anfangen. Unabhängig davon, dass ich kein Hähnchen esse. Wenn ich drei Tage hintereinander dasselbe essen muss, ist das für mich kein Genuss mehr. Deshalb steh ich auf Gerichte, bei welchen man zwar nur einmal kochen muss, aber Zutaten so verändern kann, dass die Freude am Essen nicht verloren geht 😉 Vor ein paar Tagen habe ich hier mein Rezept für vegane Bolognese gepostet, daraus kannst Du mit wenigen Zutaten leckeres Chili sin Carne zaubern. Zurück zum heutigen Rezept: Wie so oft kommt hier mein geliebtes Baukasten Prinzip zum Einsatz: Zu einer getreideähnlichen Grundlage schnippelt man seine Lieblings-Zutaten. Hier kommen zwei Variationen für meinen Quinoa-Salat. Dieser Blogpost versteht sich weniger als starres Rezept, sondern soll Anstoß für Deine Inspiration und Kreativität in der Küche sein. Es kann so leicht sein einen schnellen, einfachen aber gesunden Mittagssnacks vorzubereiten.

Zutaten (2 Portionen für 1 Person)

Grundlage für zwei Portionen: 200g Quinoa

Variation 1:

  • 1/3 Salatgurke
  • 10 Cocktailtomaten
  • Granatapfelkerne
  • 1-2 Schloten Frühlingszwiebeln
  • 1 Handvoll Walnusskerne
  • Saft einer halben Limette/ Zitrone
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Agavendicksaft
  • Salz&Pfeffer

Variation 2:

  • 1/3 Salatgurke
  • 10 Cocktailtomaten
  • Halbe rote Paprika
  • ½ Fetakäse
  • Frischer Koriander
  • Saft einer halben Limette/ Zitrone
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Agavendicksaft
  • Salz&Pfeffer

Zubereitung:

Als erstes solltest Du den Quinoa gründlich unter kaltem Wasser abspülen, da er sonst bitter schmecken kann. Dann nach Packungsanleitung kochen, in der Regel mit der doppelten Menge Wasser. Während der Quinoa quillt, kannst Du die restlichen Zutaten vorbereiten. Mische alle Zutaten zu einem Salat zusammen. Als „Dressing“ habe ich Olivenöl und Limettensaft dazu gegeben und mit Salz, Pfeffer und Agavendicksaft abgeschmeckt. Zum Schluss kommen frische Kräuter oder Nüsse dazu. Je nachdem wie Du deinen Salat magst, kannst Du alles eine Nacht durchziehen lassen oder das Dressing und frische Kräuter/ Nüsse erst kurz vor Verzehr dazugeben.

Quinoa gründlich waschen.
Wer ganz wenig Zeit hat, kauft sich einen fertigen Quinoa Salat im Supermarkt und peppt ihn mit frischen Zutaten auf. Shame on me!

Tipps:

Als Grundlage habe ich hier Quinoa verwendet. Alternativ nehme ich auch gerne Couscous oder Bulgur. Bei den weiteren Zutaten hast Du die Qual der Wahl und kannst ganz nach Belieben auswählen:

  • Salat: z.B. Feldsalat, Rucola, Babyspinat, etc.
  • Gemüse: Gurken, Tomaten, Paprika, Avocado, Karotten, Frühlingszwiebeln, gekochter Brokkoli, etc.
  • Antipasti/ Gemüse aus dem Glas: Oliven, getrocknete Tomaten, Kapern, Mais, Bohnen, Kichererbsen etc.
  • Weitere Toppings: Nüsse, Kerne, Granatapfel, frische Kräuter, Tofu, Käse, etc.

Mein Dressing fällt meist recht einfach aus. Ich nehme Zitronensaft und Olivenöl und würze mit Salz & Pfeffer und Agavendicksaft. Zitronensaft bzw. Limettensaft ist mir lieber als Essig, weil milder und gesünder. Wer es gerne nussig mag, kann sich ein Dressing aus Erdnussmus (2 EL), Sojasoße (ca. 30 ml), Limettensaft, Agavendicksaft und Salz & Pfeffer zusammenrühren.  

Keine Zeit? Gibt’s nicht! Wenn die Portion Getreide einmal gekocht ist, kannst Du in weniger als 10 Minuten den Salat mit den restlichen Zutaten zubereiten.

Bunt und frisch: Quinoa Salat to go.
Perfekt für Uni oder Büro. Guten Appetit und schöne Mittagspause! 🙂

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